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«Unsere Vision im Qualitätsmanagement ist es, unsere Dienstleistung so zu gestalten, dass sie als klarer Vorteil mit positiver Wirkung wahrgenommen wird.»

Kim Egger, Mitarbeiterin Blutspende SRK Schweiz, Qualitätsmanagement

Die Organisation stützt sich dabei auf eine stabile Personalstruktur mit tiefer Fluktuation und konstant hoher Nachfrage bei offenen Stellen. Gleichzeitig bleibt es zentral, Ressourcen und Arbeitsbelastung ausgewogen zu steuern.

Qualität zeigt sich dabei nicht nur in Standards und Kontrollen, sondern vor allem darin, wie gut Dienstleistungen im Alltag funktionieren. Neue Plattformen für die Zusammenarbeit mit Partnern, klar zugängliche Vorschriften und stabile Prozesse tragen dazu bei, dass die Leistungen von Blutspende SRK Schweiz als verlässlich und wirksam wahrgenommen werden.

   66
fest angestellte Mitarbeitende
Vorjahr: 64
   46
Jahre beträgt das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden
Vorjahr: 45 Jahre
   6,7
Jahre zählt die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit
Vorjahr: 6,1 Jahre

Blutspende SRK Schweiz AG ist eine eigenständige, gemeinnützige Aktiengesellschaft innerhalb des Schweizerischen Roten Kreuzes. Die Organisation trägt gemeinsam mit den regionalen Blutspendediensten die Verantwortung für die nationale Blutversorgung, führt im Auftrag des Bundes das Blutstammzellspenderregister und rekrutiert sowie vermittelt Blutstammzellspenderinnen und -spender in der Schweiz für Patientinnen und Patienten im In- und Ausland.

Während der Betrieb finanziert ist, erfolgt der Ausbau des Registers über Spendengelder. Die Weiterentwicklung ist damit auf zusätzliche freiwillige Beiträge angewiesen.

Blutspende SRK Schweiz schliesst das Jahr mit einem kleinen Gewinn ab

Dank kleinen Gewinnen in beiden Bereichen sowie einem florierenden Börsenjahr hat Blutspende SRK Schweiz das Jahr mit einem Gewinn von CHF 194’136 abgeschlossen.

Die Fluktuation blieb im Berichtsjahr niedrig, Neueinstellungen waren gezielt und selektiv möglich. Für viele Bewerbende ist die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit ein entscheidender Grund, sich zu bewerben.

Um qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu gewinnen und zu halten, achtet die Organisation darauf, Engagement und Belastung im Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig sind klare und effiziente Rekrutierungsprozesse entscheidend. Dazu gehört auch die Frage, wie Stellen ausgeschrieben werden: Wen möchten wir ansprechen und mit welcher Tonalität? Während sich die Du-Ansprache in vielen Bereichen bewährt hat, braucht es in hoch spezialisierten Berufssegmenten eine differenzierte Herangehensweise. Rekrutierung wird zunehmend massgeschneidert verstanden.

Ein Beispiel für diesen massgeschneiderten Ansatz war die Rekrutierung einer Content-Creator-Position. Dafür wurde bewusst ein neues Format gewählt: ein humorvolles Videoinserat mit der Möglichkeit, sich ebenfalls per Video zu bewerben. Die Resonanz war gross. Die eingegangenen Bewerbungen zeigten eine hohe Passung zum gewählten Format und brachten neue Kompetenzen und Perspektiven ein.

Kennzahlen Personal

  • FTE: 49,2 (Vorjahr: 49,0)

  • Teilzeitanteil: 81,0 % (Vorjahr: 81,0 %)

  • Mittleres Pensum: 75,0 % (Vorjahr: 76,0 %)

→ Stabile, erfahrene Kernbelegschaft mit fokussierter Rekrutierung junger Nachwuchskräfte.

Fluktuation

  • Nettofluktuation: 6,1 % (Vorjahr: 6,4 %)

  • Bruttofluktuation: 8,0 % (Vorjahr: 9,6 %)

→ Sehr tiefe Fluktuation als Zeichen hoher Zufriedenheit und starker Bindung.

Absenzen

  • Absenzenrate: 3,7 % (Vorjahr: 2,9 %)

  • Schweizer Durchschnitt: 3,8 %

→ Absenzenrate im Bereich des Schweizer Durchschnitts, Gesundheitszustand insgesamt stabil.

Geschäftsleitung

In der Geschäftsleitung kam es zu einer personellen Veränderung. Der Wechsel wird an dieser Stelle erwähnt; eine ausführlichere Einordnung erfolgt unter Nationale Blutspende.

Verwaltungsrat

Auch im Verwaltungsrat gab es eine personelle Mutation. Nach sieben Jahren im Amt ist Prof. Andreas Tobler aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Der Verwaltungsrat dankt ihm für sein langjähriges Wirken. Als neues Mitglied wurde Prof. Martial Pasquier gewählt.

Im Rahmen des Projekts A’Tuin wurde die Zusammenarbeit zwischen Blutspende SRK Schweiz und externen Partnern modernisiert und vereinfacht.

Mit der Lancierung der Online-Arbeitsplattformen Collab BSD und Collab SBSC wurden neue Möglichkeiten für die digitale Zusammenarbeit mit regionalen Blutspendediensten, Arbeitsgruppen, Kommissionen und weiteren Gremien geschaffen.

Ein weiteres Ziel war es, eine modernere und benutzerfreundlichere Online-Plattform für die Vorschriften Blutspende (BSD) und die Vorschriften Blutstammzellspende (SBSC) zu gestalten und die bestehenden Online-Plattformen Dokuman und Webplaza abzulösen. Die Vorschriften BSD und die Vorschriften SBSC sind für die externen Partner neu auf den öffentlich zugänglichen Websites vorschriften.blutspende.ch und vorschriften.blutstammzellspende.ch verfügbar.

Mit der 20. ordentlichen Generalversammlung blickt Blutspende SRK Schweiz AG auf zwei Jahrzehnte ihrer Tätigkeit zurück. Die Generalversammlung markierte zugleich einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Organisation. Sämtliche Traktanden wurden genehmigt, und mit der Wahl von Martial Pasquier in den Verwaltungsrat wurden personelle Weichen für die Zukunft gestellt.

Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich Blutspende SRK Schweiz AG als nationale Koordinations- und Fachorganisation für die Blut- und Blutstammzellspende etabliert. In dieser Zeit wurden die Strukturen konsolidiert, die Zusammenarbeit mit den regionalen Blutspendediensten gestärkt und die Professionalisierung kontinuierlich vorangetrieben.

Das Jubiläum unterstreicht sowohl die erreichten Fortschritte als auch den langfristigen Auftrag der Organisation: die sichere Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen in einem sich wandelnden Umfeld.